18
Aug

Das war ein Reinfall: um Rekruten für das Heer anzuwerben, schaltete die österreichische Armee einen Werbespot. Dumm nur, dass der Werbespot derart amateurhaft und sexistisch war, dass er wegen Spot und Kritik nun wieder gelöscht worden ist.

In dem Spot sind zunächst vier junge, leichtbekleidete Damen zu sehen, die um einen muskelbepackten Auto-Proll herum stehen. Schließlich fragt der lässig an seinem Sportwagen lehnende Typ: „Hey, Mädels, wollt ihr eine Spritztour machen mit einem flotten Flitzer?” Doch soweit kommt es nicht, denn es rollt ein Panzer der österreichischen Armee an. Während der Panzerfahrer mit seiner Hand in zweideutiger Bewegung über die Kanone fährt, fragt dieser die jungen Damen ebenfalls nach einer ausgiebigen Spritztour. Logischerweise stürmen die Gefragten dem Panzer hinterher, der Autoproll bleibt alleine zurück. Abgerundet wird der lächerliche Spott mit den Sätzen: „Das österreichische Bundesheer bietet einmalige Chancen für die Jugend ab 18. Alles andere ist Alltag.“

Auf YouTube ist der Spot noch zu sehen.

20
Jul

Ein ahnungsloser Grieche warb 8 Jahre lang mit seinem Gesicht für türkischen Joghurt. Erst jetzt erfuhr er von seiner Reklame-Rolle und erhält 200.000 Euro Schadensersatz.

Eine schwedische Molkerei machte den 77 Jahre alten Griechen kurzerhand zum Türken und verwendete sein Konterfei als Werbeträger für türkischen Joghurt. Acht Jahre lang prägte sein Gesicht den Joghurtbecher. Der um die Werbeeinnahmen geprellte Grieche fordert nun rund fünf Millionen Euro. Noch weigert sich das schwedische Molkereiunternehmen, die geforderte Summe zu zahlen. Sie bietet 200.000 Euro Schadensersatz. Wie der Fall ausgeht, bleibt abzuwarten.